Prüfung von Türen und Klappen |
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Ein Fahrzeughersteller hatte Schwierigkeiten beim Zusammenbau von Anbauteilen - genauer gesagt bei dem Prozessschritt, bei dem mittels eines komplexen Bördelverfahrens das Innenblech mit dem Außenblech verbunden wird. Auch wenn es verschiedene Prozessvarianten gab, trat immer dann ein Problem auf, wenn ein kleines Flansch am Außenblech um 180 Grad um das Innenblech gebogen wurde. Die komplexe 3D-Form des Blechs erschwerte die Aufgabe zusätzlich. Schlecht gebördelte Bleche hatten deutlich erkennbare Qualitätsmängel am Fahrzeug zur Folge. Vom optischen Eindruck her erschienen die Spalte assymmetrisch bzw. V-förmig. In Bezug auf die Funktion stellte sich das Problem in Form von Windgeräuschen, eindringendem Wasser und übermäßigem Kraftaufwand beim Schließen der Tür / Klappe dar.
Deshalb werden die Bördelkanten der Anbauteile jetzt mithilfe einer robotergestützten Scan-Lösung von Perceptron sehr sorgfältig überwacht, um die Qualität zu steigern, die Anlaufphase bei neuen Modellen zu minimieren und die Prüfzeiten zu reduzieren.
Hier der Prüfvorgang im Überblick:
- Ein Anbauteil wird in eine einfache, preisgünstige Haltevorrichtung eingelegt.
- Ein Roboter-Scanzyklus wird ausgelöst.
- Zusätzlich zur Außenkante des Blechs werden positionsbestimmende Merkmale gescannt.
- Die Punktewolke wird mit dem zugehörigen CAD-Modell und den Nominaldaten der Merkmale verglichen.
- Durch Auswertung der Messergebnisse wird die Bauteil-Qualität ermittelt.
- Die Ergebnisse werden zur weiteren Analyse, Berichtsausgabe und Archivierung in eine Datenbank geschrieben.
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CAD-Modell
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Punktewolke
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Falschfarbendarstellung |
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